IT-Asset-Management – eine wichtige Komponente der IT

Die Buchstaben ITAM stehen als Abkürzung für den englischen Begriff IT Asset Management. Der Begriff beschreibt zahlreiche Methoden, die in den vergangenen Jahren in sämtliche Unternehmensbereiche Einzug gehalten haben. IT-Asset-Management fasst die Verantwortung und Verwaltung von Risikomanagement, Verträgen, Inventarisierung und Finanzen zusammen. IT-Asset-Management umfasst zudem alle strategischen und taktischen Entscheidungen der betreffenden Assets. Die Assets beinhalten sämtliche Hard- und Softwarekomponenten im geschäftlichen Umfeld von Firmen. IT-Asset-Management wird deshalb auch IT-Bestandsmanagement genannt.

Bedeutung von IT-Asset-Management in Unternehmen

Ein Großteil der IT wird in Firmenumgebungen durch IT-Organisationen verwaltet. Es beinhaltet komplexe Sammlungen von Software- und Hardware-Bestandsinformationen. Auf diese Informationen wird in Unternehmen beispielsweise bei Entscheidungen beim Kauf und Einsatz neuer Software zugegriffen. Eine konkrete Inventarisierung vorhandener Assets bietet Unternehmen Unterstützung dabei, den Kauf unnötiger Assets zu vermeiden durch Nutzung von wiederverwertbaren Ressourcen auszuschließen und Assets effizienter einzusetzen. ITAM ermöglicht es Unternehmen darüber hinaus durch den bewussten Verzicht auf der Installation und Verwendung zwischenzeitlich veralteter Infrastrukturen. Die hohe Effizienz erhält ITAM durch die Verwendung elektronischer Aufzeichnungen und Metadaten. Als Metadaten werden die Beschreibungen aller unterstützenden digitalen und physischen Assets und weiterer Informationen, die für Entscheidungen im Bereich IT-Asset-Management relevant sind, bezeichnet. Die Tiefe verfügbarer Metadaten variiert bei den verschiedenen Firmen.

Betriebswirtschaftliche und technische Verwaltung mittels ITAM

Per IT-Asset-Management lassen sich Server, Netzwerkgeräte, Ausgabegeräte, Anzeigegeräte, mobile Geräte und Computer verwalten. Jedes der verwalteten Geräte lässt sich mittels IT-Asset-Management einem definierten Arbeitsplatz, einem Arbeitsraum im Unternehmen, einer Etage, einem Firmengebäude und einer Liegenschaft zuweisen. Die Vielzahl integrierter Funktionen erleichtert den Mitarbeitern die technische Dateneingabe spürbar. Katalogfelder beispielsweise schlagen vordefinierte Werte vor und stellen die Konsistenz von Daten sicher. Bestimmt der Anwender eine Geräteklasse, wird dem jeweiligen Objekt automatisch eine passende Datenstruktur zugeordnet. Diese Datenstruktur erfasst sämtliche technischen Attribute. Ebenfalls nützlich ist die Importfunktion. IT-Asset-Management unterstützt beim Einsatz aktueller CPU-Modellen automatisiertes Einlesen und Befüllen. Erfasst werden außer technischen Daten zudem betriebswirtschaftliche Komponenten, beispielsweise Daten bezüglich der Garantie, Instandhaltungs- und Wartungskosten und betriebliche Kostenstellen.

Ziele vom IT-Asset-Management

Durch den Einsatz von ITAM lassen sich im Unternehmen folgende, bedeutenden Ziele erreichen:

  • – Begrenzung der allgemeinen Kosten für die Verwaltung der IT-Umgebung
  • – Einsparung von Support- und Lizenzkosten durch Neuzuweisung beziehungsweise Eliminierung bis dato nicht voll genutzter Lizenzen und/oder Ressourcen.
  • – Produktivitätssteigerung mittels der Benutzung von Technologien, welche die Unternehmens- und die Anwenderanforderungen optimal unterstützen.
  • – Durchsetzung der Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen und firmeninternen Richtlinien.

Verschiedene Varianten vom IT-Asset-Management

Als Oberbegriff umfasst IT-Asset-Management verschiedene Arten, die oft in Unternehmen zum Einsatz kommen. Als Beispiele zu nennen sind:

  • – Software Lizenz Management und Software Asset Management
  • – Verwaltung digitaler Assets
  • – IT Asset Management

Software Lizenz Management und Software Asset Management befassen sich mit dem effektiven Schutz sowie Kontrolle und Verwaltung von firmeninternen Software Assets. Dies gilt sowohl von selbst im Unternehmen entwickelte Software als auch für die Produkte und Lizenzen von Fremdherstellern. Ziel ist es, sicherzustellen, dass sämtliche eingesetzte Software ordnungsgemäß und fristgerecht bezahlt wird und darüber hinaus den Vereinbarungen im Lizenzvertrag in vollem Umfang gerecht wird.

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